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Ausstellung im Städtischen Museum Kalkar

Karl Hofer | Hermann Teuber Fundament und Erneuerung

Ausstellungsdauer: 23. September – 25. November 2018
Öffnungszeiten: Mo und Di 10 13 Uhr, Mi bis So 10 17 Uhr, Eintritt frei

   
Plakat zur Ausstellung Karl Hofer | Hermann Teuber – Fundament und Erneuerung
     

Karl Hofer (1878-1955) zählt seit den Zwanziger Jahren zu den bedeutendsten Vertretern der figürlichen Malerei in Deutschland. Sein Stil – zwischen Ideal und Klassik – war stark beeinflusst durch die Ereignisse im Jahrzehnt des Ersten Weltkriegs und stand weder dem Expressionismus noch der bald sich entfaltenden Neuen Sachlichkeit nahe. Schon in jungen Jahren berühmt, wurde er 1920 als Professor an die Vereinigten Staatsschulen in Berlin berufen. Hier zählten zu seinen frühen Schülern u.a. Hermann Teuber und E. W. Nay, der eine ein figurativer Maler, eigenständig, aber dem Lehrer bleibend verbunden, der andere einer der Protagonisten der Abstrakten Malerei in Deutschland.

Der in Dresden geborene und in Berlin ausgebildete Maler Hermann Teuber (1894-1985) lebte nach dem Zweiten Weltkrieg fünf Jahre in Kalkar. In den schwierigen Nachkriegsjahren fand er hier zurück zu einer Malerei, die ihre Wurzeln in den Lehrjahren bei Karl Hofer hatte. Seine Themen waren die Landschaft, oft die unansehnlichen Vorstädte, die unbeachtete Schönheit der Dinge, der Mensch in seinem Alltag und das Stillleben. Während Hofers Malerei nach 1945 lauter wird, wendet Teuber sich ganz der Intimität der Darstellung zu, ebenso verhalten in der Pinselführung wie in der Palette.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 23. September 2018, um 12.00 Uhr im Ratssaal der Stadt Kalkar sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Es sprechen:

Dr. Britta Schulz, Bürgermeisterin der Stadt Kalkar
Karl-Ludwig van Dornick, Vorsitzender des Vereins der Freunde Kalkars e.V.
Guido de Werd, Kurator der Ausstellung

Es musizieren:

Gesine Lersch-van der Grinten (Gesang)
Anja Speh (Klavier)