Dorothee Sommer, ehemals in der ästhetischen Erziehung tätig, konzentriert sich auf die Aquarellmalerei. Ihre ca. 20 ausgestellten Bilder sind in früheren Jahren entstanden, aber auch aktuell in Grieth, jeweils unmittelbar vor der Natur. Sie zeigen Landschaften und Blumenstillleben in ihrem nuancenreichen Spiel von Transparenz, Licht und Schatten. In ihrer Arbeit ist der Künstlerin hauptsächlich die Atmosphäre wichtig, das persönliche Erlebnis des individuellen Sehens und bildnerischen Denkens und nicht die reale Wiedergabe der Natur. Die Bilder sind frei von jeglichem literarischen Inhalt und haben demzufolge auch keinen erklärenden Titel.
Peter Sommer lehrte bis 2000 hauptamtlich an der Universität Bielefeld im Fachbereich Kunst. Seine künstlerischen Arbeitsschwerpunkte sind Handzeichnungen und plastische Arbeiten aus gebranntem und ungebranntem Ton, die er häufig mit Blei, Asche, Erde und Staub kombiniert. Die Impulse für seine Arbeiten bezieht er aus der Konfrontation von Natur und Mensch. Zu sehen sind keine realistischen und friedvollen Exponate, eher eine feindliche Koexistenz von Natur und Kultur. In die abstrahierte Topologie seiner Landschaften werden anonyme Menschenbilder gesetzt – Unterdrückte, Machthaber, Gebundene, Mann und Frau –, die Machtverhältnisse aufzeigen und den Zeitgeist widerspiegeln. Ein Block von auf Reisen entstandenen Rohrfederzeichnungen ergänzen die Ausstellung.
Eröffnung:
Freitag, 21. November 2025 um 18 Uhr im Städtischen Museum Kalkar
Termine:
Im Zusammenhang mit der Ausstellung findet am Samstag, dem 10. Januar 2026 um 17 Uhr in den Ausstellungsräumen unter dem Dach eine Musikveranstaltung mit dem Titel "Són e canto." statt.
Die Musiker:
- Bianca Sorgente: Gesang, Violine, Gitarre
- Uwe Sommer-Sorgente: Gitarre
- Maja Plüddemann: Contrabass
In der Pause führt Lioba Rochell ein Gespräch mit dem Künstler Peter Sommer über die Exponate in der Ausstellung.
Eintritt frei
www.kalkar.de | www.freunde-kalkars.de
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